Unsere Rodler dürfen sich in Innsbruck-Igls über einen mehr als gelungenen Weltcup-Auftakt freuen. Thomas Steu und Lorenz Koller sichern sich den zweiten Weltcupsieg binnen 24 Stunden.Einsitzer Wolfgang Kindl rast im Disziplinen-Rennen mit einem wahren Gewaltakt noch aufs Podium und feiert im anschließenden Sprint-Bewerb seinen fünften Weltcupsieg.
Dabei beginnt der zweite Tag der Igls-Kokurrenz für die ÖRV-Einsitzer eher schaumgebremst. Keinem aus dem heimischen Quintett gelingt im Disziplinen-Rennen eine wirklich saubere erste Fahrt, Olympiasieger David Gleirscher kann sich als zwischenzeitlich Siebenter noch am Besten in Szene setzen. Im zweiten Durchgang folgt dann der erfolgreiche Konter - speziell Wolfgang Kindl unterstreicht mit einem wahren Husarenritt sein Potenzial. Der Doppel-Weltmeister katapultiert sich mit einer famosen Bestzeit von Zwischenrang 18 auf Platz drei, unmittelbar hinter den Natterer folgt David Gleirscher auf dem starken vierten Rang. Reinhard Egger verbessert sich um sieben Positionen und beendet den Heim-Weltcup auf Rang zehn, Nationencup-Sieger Nico Gleirscher folgt auf Platz elf.
Sprintstarke ÖRV-Vorstellung
Im abschließenden Sprint-Weltcup, der den Top-15 der Einzelkonkurrenzen vorbehalten ist und in einem Durchgang mit fliegendem Start entschieden wird, zeigen sich die Schützlinge von ÖRV-Cheftrainer und Sportdirektor Rene Friedl dann neuerlich von ihrer Schokoladenseite. ThomasSteu und Lorenz Koller runden ihr sensationelles Igls-Wochenende mit dem Sieg im Sprint der Doppelsitzer ab, Wolfgang Kindl zeigt bei den Einsitzern den besten Lauf und fährt seinen fünften Weltcupsieg ein. Neuerlich bei der Musik dabei ist auch David Gleirscher auf Rang fünf.
Stimmen:
Rene Friedl (ÖRV-Cheftrainer und Sportdirektor):
„Zwei Podestplätze waren die Vorgabe, vier sind es geworden, darunter drei Siege, da kann man nur zufrieden sein. Glückwunsch ans gesamte Team, die Performance stimmt, wir sind punkto Speed voll dabei und freuen uns auf die Fortsetzung in Nordamerika.“
Lorenz Koller:
„Mir ist am Start das Visier runtergerutscht, ich habe es während der Fahrt mit dem Kinn gehalten und Glück gehabt, dass ich es nicht verloren habe. Das Wochenende war sensationell, vor zwei Wochen hat das alles noch ganz anders ausgesehen. Wir haben rechtzeitig die Lockerheit gefunden und sind natürlich brutal happy.“
David Gleirscher:
„Schade, dass es knapp nicht fürs Podest gereicht hat, trotzdem bin ich nicht unzufrieden. Speziell der zweite Lauf, aber auch die Leistung im Sprint-Bewerb war sehr ansprechend, auf die Leistung gilt es aufzubauen. Ich bin nahe dran und zuversichtlich, dass es mit dem Podestplatz bald klappen kann.“
Quelle: ÖRV/Agentur TME