Im ersten Durchgang Bahnrekord, Bestzeit und Platz eins, im zweiten Durchgang nur Mittelmaß mit der elf schnellsten Zeit. Ein fast perfekter Auftritt unseres Doppels Steu/Koller ohne Happy-End.
Lagen sie doch nach dem ersten Durchgang und praktisch bis vor der letzten Kurve im zweiten Durchgang noch auf „grün“ in Führung, war es am Ende doch „nur“ Platz vier und Blech in der Gesamtabrechnung. Thomas Steu und Lorenz Koller behielt aber dank den beiden Erfolgen beim Saisonauftakt auf ihrer Heimbahn in Innsbruck-Igls mit 260 Punkten die Führung in der Gesamtwertung vor Eggert/Benecken (240) und den Russen Vladislav Yuzhakov/Iurii Prokhorov (191), die in Whistler auf Rang zehn ins Ziel kamen.
Im ersten Durchgang wurde der alte Bahnrekord von 38,542 Sekunden, aufgestellt von Wendl/Arlt bei den Weltmeisterschaften des Internationalen Rennrodelverbandes im Jahre 2013, zuerst von Geueke/Gamm (GER) auf 38,403 Sekunden verbessert, ehe die Titelverteidiger Eggert/Benecken die Bestmarke auf 38,386 Sekunden drückten. Doch dann setzte unser Doppel Steu/Koller als letzte Starter des ersten Durchgangs mit 38,351 Sekunden den finalen Schlusspunkt der Rekordjagd. Im zweiten Lauf holten sich dann Wendl/Arlt den Bahnrekord mit 38,292 Sekunden wieder zurück.
Auch Wolfgang Kindl setzte seinen Erfolgslauf fort. Der amtierende Doppel-Weltmeister gewann nach der Sprint-Entscheidung von Igls auch das Rennen im kanadischen Whistler und baute damit seine Führung im Gesamt-Weltcup weiter aus. Kindl, der auf der Hochgeschwindigkeitsbahn am Blackcomb Mountain einen neuen Bahnrekord aufstellte und auch im zweiten Lauf Bestzeit rodelte, verwies Felix Loch (GER) auf Platz zwei, dritter wurde der Tiroler Reinhard Egger, der damit erstmals im Weltcup auf dem Podest stand. David Gleirscher und Armin Frauscher folgten auf den Rängen zehn und elf, Nico Gleirscher belegte Platz 16.
Quelle: ÖRV/Agentur TME